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„Unbehindert miteinander" |
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Wir freuen uns, dass aus unserem Kurort das Hotel "Sassenhof" die Auszeichnung erhielt. Sie wurde am 16. Oktober von Andreas Marder vom Diakonissenwerk im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald im Beisein der Testerin Inge Kromer, Kirchzarten, und Bürgermeister Hansjörg Eckert übergeben. Bürgermeister Eckert gratulierte dem Ehepaar Lück zu dieser Auszeichnung und betonte, dass der "Sassenhof ein Aushängeschild des Kurortes sei. Dies bezeugen immer wieder sehr zufriedene Gäste und viele Stammgäste. Wir gratulieren auch von hier aus der Familie Lück zu dieser Auszeichnung sehr herzlich. Bericht im Mitteilungsblatt der Gemeinde Hinterzarten 24.10.2004
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Vorbildlicher Service für Behinderte |
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STUTTGART (do). 53 gastgewerbliche Betriebe und 22 Unternehmen des Einzelhandels im Land sind im Rahmen der Aktion „unbehindert miteinander" für ihren vorbildlichen Service für behinderte Gäste und Kunden ausgezeichnet worden. Staatsminister Dr. Christoph Palmer übergab am 18. September im Stuttgarter Dorint Hotel Fontana die Urkunden an die prämierten Betriebe. Die Initiatoren - das Diakonische Werk Württemberg, das Diakonische Werk Baden sowie DEHOGA und Einzelhandelsverband Baden-Württemberg - werten die Gemeinschaftsaktion als großen Erfolg und kündigten fürs nächste Jahr eine Fortsetzung an. Uneingeschränkte Teilhabe „Nicht ausgrenzende Fürsorge, sondern uneingeschränkte Teilhabe; nicht abwertendes Mitleid, sondern völlige Gleichstellung" - so beschrieb Kirchenrätin Heike Baehrens, stellvertretende Vorsitzende des Diakonischen Werkes Württemberg, die Ziele der Aktion, die aus Anlass des „Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen" erstmals in zehn Regionen des Landes durchgeführt wurde. Das Besondere dabei: Statt „harte" Kriterien - zum Beispiel bauliche Voraussetzungen - vorzugeben, konnten die Teilnehmerbetriebe selbst angeben, warum sie besonders behindertenfreundlich sind. Getestet und geprüft wurden die Angaben zunächst von behinderten Menschen aus Einrichtungen der
Diakonie, die ihrerseits eine Empfehlung an die offiziellen Jury-Teams aussprachen. Diese
Teams, denen neben behinderten Menschen auch Vertreter der Verbände angehörten, entschieden
dann über die Vergabe der Auszeichnungen -in fünf Fällen fiel dieses Urteil übrigens negativ aus. Fritz
Engelhardt, Vizepräsident des DEHOGA Baden-Württemberg, lobte bei der Preisvergabe den „Mut zur
Subjektivität", der im Konzept der Aktion zum Ausdruck komme: „Service ist zu allererst eine
Sache der Menschen und des menschlichen Umgangs miteinander. Barrierefreiheit am Bau nützt
wenig, wenn die menschlichen Barrieren zwischen Behinderten und nicht Behinderten bestehen
bleiben." So könne zwar nicht jeder Gastronom und jeder Hotelier seinen Betriebe hundertprozentig behindertengerecht umbauen, „aber guten Service
bieten, behinderte Gäste respektvoll und zuvorkommend behandeln - das ist
keine Frage der baulichen Möglichkeiten, sondern in erster Linie eine Frage der Einstellung und des
menschlichen Formats. Und darauf kommt an."
Foto: Ohl
von Links: Fritz Engelhardt, Vizepräsident des Hotel- und Gaststättenverbandes, Heike Baehrens, stellvertretende Vorsitzende des Diakonischen Werkes Württemberg, Dr. Christoph E. Palmer. MDL, Minister im Staatsministerium
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Zeit und Aufmerksamkeit für Menschen |
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Bericht Badische Zeitung 22.10.2003 HINTERZARTEN. „Ich fühlte mich sofort wohl", erzählte Inge Kromer aus Kirchzarten. Zusammen mit
ihrer 20-jährigen behinderten Tochter Heike hatte sie als „Testperson" dem Hotel „Sassenhof"
einen Besuch abgestattet: „Wir wurden herzlich aufgenommen und alle widmeten uns viel Zeit und
Aufmerksamkeit, obwohl ich eigentlich nur um einen Hausprospekt gebeten hatte." Jetzt wurde die Hoteliers
Familie Gundula und Andreas Lück mit dem Zertifikat „Unbehindert miteinander" ausgezeichnet.
In einer gemeinsamen Aktion von behinderten Menschen in diakonischen Einrichtungen, der
Diakonie in Baden und Württemberg, dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband
Baden-Württemberg und dem Einzelhandelsverband Baden-Württemberg konnten sich Geschäfte, Gaststätten und Hotels um die „Auszeichnung für guten Service für Menschen mit Behinderungen"
bewerben. Menschen mit Behinderungen besuchten dann die Betriebe und beurteilten den gebotenen
Service. Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald beteiligten sich sechs Gaststätten. Beim
Das Hotel „Sassenhof in Hinterzarten erhielt die Auszeichnung „Unbehindert miteinander". Von FOTO: DIETER MAURER Zu den Gratulanten zählte auch Bürgermeister Hansjörg Eckert: „Der richtige Umgang mit |
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