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Als eine Sasse bezeichnet man in der Jägersprache das Lager des Feldhasen. Das
Lager ist der Ruheplatz des Hasen, den er sich selbst scharrt, also eine kleine Vertiefung
oder Kuhle in der Erde, die der Körperform des ruhenden Hasen länglich abgerundet
angepasst ist. Im tieferen hinteren Teil ruht der Hinterkörper, im etwas flacheren
vorderen Teil der Kopf, so dass dem Auge die Sicht über das Gelände erhalten bleibt. Die
Sasse wird oft im freien Feld angelegt, dennoch achtet der Hase auf Deckung und
Windschutz.
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In der Sasse findet der Hase Ruhe, oft im Halbschlaf mit geöffneten Augen. Mit seinen Augen hat er dabei einen fast totalen Rundblick, der ihn Annäherung von Gefahr rechtzeitig erkennen lässt. Das hat es also mit dem Begriff Sasse in der Jägersprache auf sich. Es ist also durchaus möglich, dass eine Sasse für den Namen des Hofs Pate gestanden hat, falls es nicht aus einem altdeutschen Begriff abzuleiten wäre.
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